Welche Fische schwimmen in den Konserven von Delamaris?

Hauptsächlich verwenden wir vier Fischsorten: Sardellen, Makrelen, Thunfisch und Anchovis. Jede Sorte stellen wir nachfolgend kurz vor.

Die Makrele (Lat. Scomber spp.) verwenden wir für Fischprodukte mit Gemüse, Makrelenfilets und den Aufstrich Turistična pašteta. Es handelt sich dabei um einen blauen Fisch, den man auf der ganzen Welt fängt. Die Makrele hat einen schlanken Spindelkörper und eine stark gespaltene Schwanzflosse. Der Bauch ist silberfarbig, der Köper ist mit kleinen Schuppen bedeckt. Ihre Hauptspeise sind Sardellen, deswegen folgt einem Schwarm von Sardellen meist ein Schwarm von Makrelen und anderen kleineren Fischen und die Fischer fangen sie meistens zusammen. Makrelen bilden einen großen Schwarm nahe der Oberfläche. Das dieser Fisch in größeren Schwärmen gefangen wird und schnell verdirbt, wird er meistens konserviert. Die Makrele wird bis zu 45 cm groß und kann ein Gewicht von bis zu 1 kg erreichen, jedoch ist die Durchschnittsgröße dieser Fische um die 30 cm und das Durchschnittsgewicht liegt bei 250 bis 500 g. Hauptsächlich Fische dieser Größe werden in den Produkten von Delamaris verwendet. Die Geschlechtsreife erreichen die Makrele im dritten Lebensjahr und sie kann bis zu 20 Jahre alt werden. Das Fleisch dieser Fische ist sehr bekömmlich, hat eine etwas dunklere Farbe und kann viel Fett enthalten. Die Makrele wird frisch, tiefgefroren, geräuchert oder konserviert verkauft.

Für die Sardinen wird der blaue Fisch mit der lateinischen Bezeichnung Sardina Oilchardus benutzt. Seinen Namen bekam der Fisch nach der italienischen Insel Sardinien, wo er einst im Überfluss lebte. Heute findet man ihn in Schwärmen in der Adria, im Mittelmeer und im Atlantik. In den Produkten von Delamaris verwenden wir die adriatische Sardelle, die einen besonderen Geschmack hat. Im Winter, in der Laichzeit, geht sie in tiefere Gewässer und im Sommer nähert sie sich der Küste. Sie hat einen schlanken, länglichen, spindelförmigen Körper mit ziemlich großen Schuppen und nach oben ragenden Kiefern. Auf dem Rücken ist sie silbern-blau, die Hüften und der Bauch sind weiß-silbern. Sie wird 20 bis 25 cm groß. Sie gehört zu den fettreichen Fischen (die Herbstsardelle ist fettreicher und hat einen besseren Geschmack), jedoch ist sie aufgrund des bekömmlichen Fleisches eine der am meisten gesuchten Arten unter den blauen Fischen. Sie wird hauptsächlich in der Nacht gefangen, wenn sie sich der Oberfläche wegen der Ernährung mit Plankton und größeren Organismen nähert.

Der Thunfisch (Lat. Thunnus spp.) ist ein großer blauer Fisch, der in tropischen und subtropischen Meeren in der ganzen Welt lebt. Er hat einen starken und rundlichen Körper, der ihm beim schnellen Schwimmen hilft. Der Thunfischkopf ist groß und spitz, der Körper auf der oberen Seite dunkelblau und an der unteren Hälfte in Richtung des Kopfes grau beziehungsweise silberfarbig. Er ernährt sich von anderen Fischen, Krebsen und Garnelen. Er reagiert empfindlich auf zu niedrigen Sauerstoffgehalt, deswegen findet man ihn meistens in einer Tiefe von 250 m unter der Meeresoberfläche. Das Merkmal des Thunfisches ist auch, dass er trotz der höheren Körpertemperatur in ziemlich kalten Gewässern überlebt. Seine Laichzeit ist der Sommer. Der Thunfisch wird bis zu 4 m groß und kann bis zu 600 kg wiegen. Das Durchschnittsgewicht liegt jedoch bei etwa 12 kg. Der Thunfisch ist ein sehr geschätzter Fisch und das Geschäft mit ihm läuft sehr gut (ca. 4 Mio. Tonnen Fischfang pro Jahr), deswegen gehört der Thunfisch zu den am meisten gefährdeten Meeresbewohnern. Den Thunfisch kann man auf mehrere Arten fangen, die sich im Laufe der Jahre und aufgrund der steigenden Beliebtheit entwickelt haben. Vor 3 Jahren hat die Internationale Organisation zum Schutz des Thunfischs (ICCAT) eine Verordnung erlassen, dass der Fang nur in der ersten Jahreshälfte erlaubt ist.

Die Sardelle oder die Anchovis (Lat.Engraulis spp.) ist ein kleinerer Fisch, der 15 bis 20 cm lang wird. Sie hat einen schmalen, länglichen, spindelhaften Körper mit abstehenden Kiemen. Auf dem Rücken ist sie blaugrün, die Flanken und die Bauchseite sind silberfarbig. Auf den Flanken ist ein dunkler Strich. Es gibt viele Arten von Anchovis, die man im Überfluss im Mittelmeer findet, auch im Atlantik, dem Indischen Ozean und dem Pazifik, jedoch nicht in zu warmen oder zu kalten Gewässern.



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