Wann baute man die erste Fabrik um Sardellen zu konservieren?

Die erste Fabrik um Sardinen in Öl zu konservieren baute man im Jahr 1822 in der Stadt Nantes in Frankreich. Dies war auch der Grund, warum alle Fabriken in dieser Zeit, auch die damalige „Société générale Française S.A.“ die Bezeichnung „sardine uso Nantes“ benutzten, was Sardinen nach Nantes Art bedeutet.

Der Konservierungsprozess verlief wie folgt: frische Sardinen wurden von Schiffen auf die Arbeitstische getragen, wo die Frauen per Hand die Fischschuppen, die Köpfe und die Eingeweide entfernten. Die Sardinen wurden dann in der Pökellake gewässert, im Meer gewaschen, auf Siebe gegeben und mit der Schwanzflosse nach oben ausgerichtet. Sobald sie trocken waren, hat man sie mit siedendem Öl oder Wasser übergossen, damit sie gedämpft oder gekocht wurden, dann tropfte man sie ab und am Schluss legte man sie vorsichtig in die Metalldosen. Es folgte das Übergießen mit Öl und Verschließen mit Deckeln, die manuell hermetisch an den Kanten gewürzt wurden. Letztendlich hat man sie noch im siedenden Wasser pasteurisiert, abgekühlt, etikettiert und in Kisten aufbewahrt.

Quelle: Bruno Volpi Lisjak, Delamaris 1879-1999, 120 let iz morja v konzervo, 1999 (Delamaris 1879-1999, 120 Jahre aus dem Meer in die Dose) 


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